Vergangenes


Körpersprache



Paris 2009




Fingerfood in Mainz




Unternehmerfrau erfand Kaffeefilter

Haben Sie gewusst, dass es in Deutschland eine Kaffeesteuer gibt,
dass Kaffee nach 100 Tagen kein Aroma mehr hat, dass Kaffee
ursprünglich ein reines Männergetränk war ? Der Kaffeefilter
wurde übrigens von einer Frau, von Melitta Benz, im Jahre 1908
aus dem Löschpapier ihres Sohnes entwickelt. Diese und andere
interessante Neuigkeiten erfuhren die rheinhessischen
Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. bei einem Seminar
von Jörg Diehl über eines der beliebtesten Heißgetränke der Welt.


Schon als Begrüßung in den Räumen der Volksbank Worms-Wonnegau eG
gab es, unter den Blättern eines echten Kaffee-Arabica-Strauches,
einen traumhaft duftenden Espresso für jede Teilnehmerin mit dem
Hinweis, dass Kaffee nicht wach mache, sondern lediglich wach
halte, was ein kleiner, aber feiner Unterschied ist. Später
gab es die medizinische Hintergrundinformation dazu, sowie
einen geschichtlichen Exkurs über die Anfänge des Kaffees,
die genaue Beschreibung der Sorten Arabica und Robusta und
die Feinheiten beim Rösten, Mahlen, Brühen und Genießen
der tollen Bohnen.


Italien hat ein ganz besonderes Verhältnis zum Kaffee:
damit sich jeder Italiener einen Espresso leisten kann,
darf er, im Stehen an der Bar genossen, nicht mehr als
1,-€ kosten; als Bedürftiger bekommt man ihn sogar umsonst.
Skandinavien und besonders Finnland gleichen den Energiemangel
durch fehlendes Sonnenlicht mit Kaffeekonsum aus: die Finnen
sind Weltmeister im Kaffeetrinken. Der größte Kaffeeproduzent
der Welt ist Brasilien.


Als Sahnehäubchen dieses informativen Abends,
im wahrsten Sinne des Wortes, gab es von Jörg
Diehl für die begeisterten Unternehmerfrauen
selbstgemachte Kaffeekunst vom Feinsten.









Das Vermächtnis der Heiligen Hildegard von Bingen

Einen stilechten „Hildegard-Abend“ erleben die Unternehmerfrauen
im rheinhessischen Handwerk mit einem Vortrag der Präsidentin der Internationalen
Hildegard-Gesellschaft Hildegard Strickerschmidt im rheinhessischen Burgunderhof
in Gundersheim.

Der Duft von würzigen Dinkelplätzchen liegt in der Luft als die rheinhessischen
Unternehmerfrauen den mittelalterlich geschmückten Raum im Weingut Burgunderhof
betreten und erstaunt „Hildegard von Bingen“ und ihren „Abt Vollmer“ mit einem
Becher Hildegardwein (Petersilien-Honig-Wein) begrüßen dürfen. Dies ist der Auftakt
eines Abends, welcher der mittelalterlichen Klosterfrau „Hildegard von Bingen“ (um 1100 n.Chr.)
und ihrer Heilkunde gewidmet wird. Fast zwei Stunden lauschen die zahlreichen
begeisterten Teilnehmerinnen dem Vortrag der Präsidentin der Internationalen
Hildegard-Gesellschaft und Buchautorin Hildegard Strickerschmidt, der es ein Anliegen ist,
die heilige Hildegard aus der Ecke des Kräuterweibleins herauszuholen,
sie als Begründerin einer traditionellen Medizin mit christlichem Hintergrund
einzuordnen und zu zeigen, dass sie den ganzheitlichen Menschen in ihrer
Krankheitslehre sieht. Passenderweise gibt es dazu Dinkelvollkornbrot,
dreierlei Brotaufstriche, Fenchel-Dinkel-Auflauf und Ingwer-Sonne-Tee,
alles aus dem Rezeptbuch der Hildegard von Bingen und mit viel Engagement
hergestellt von Mitgliedern des UFH-Arbeitskreises. Und übrigens: Darstellerin
der Heiligen Hildegard ist an diesem Abend UFH-Mitglied und
Damenschneidermeisterin Gerlinde Schidrich.






Weingutsbesitzer Dietmar Merkel als "Abt Vollmer"
und UFH-Mitglied Gerlinde Schidrich in der Küche und backte mit viel
Engagement als "Heilige Hildegard von Bingen" schenken den Gästen den
Hildegard-Wein (Petersilien-Honig-Wein)als Begrüßung ein




Florence Weisenborn, Tochter von UFH-Mitglied
Angelika Weisenborn, stand stundenlang für alle Teilnehmerinnen
des Hildegardabends die berühmten "Nervenkekse" nach dem Rezept
der Hildegard von Bingen - Vielen Dank, Florence!


Drei Brotaufstriche nach originalen Rezepten der Hildegard
von Bingen: Ingwer-Kresse, Sellerie-Erdnuss und Dattelmus, hergestellt
von Heidemarie Kircher Drei Brotaufstriche nach originalen Rezepten
der Hildegard von Bingen: Ingwer-Kresse, Sellerie-Erdnuss und Dattelmus,
hergestellt von Heidemarie Kircher




UFH-Mitglied Gerlinde Schidrich (Damenschneidemeisterin und
Mitglied im Gewandeten Verein Worms) als "Hildegard von Bingen" mit
den begeisterten UFH-Mitgliedern Sybil Denschlag (li.) und Sigrid Nagel